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El día sábado, 31 de julio 2021, se realizó la entrega oficial del certificado de acciones CODIPSA a la Fundación Tres Colonias (FTC) para la ASCIM.
A las 10:30hs se reunieron en la sede de la Cooperativa y Asociación Fernheim en Filadelfia el Gerente General de CODIPSA, Theodor Regier, el director ejecutivo de la ASCIM, Willy Franz y el presidente de la Cooperativa y Asociación Fernheim, Wilfried Dueck. Motivo de esta reunión fue la entrega del certificado de acciones de la empresa CODIPSA a la FTC para la ASCIM. Las acciones fueron una donación del señor Dankwart Horsch de Alemania, quien ha manifestado a lo largo de los años un gran interés y apoyo para el trabajo de la ASCIM.
Wilfried Dueck, presidente de la Cooperativa y Asociación Fernheim, en su función de presidente de la Fundación Tres Colonias (FTC), recibió oficialmente el certificado de acciones de manos del señor Theodor Regier, representante del señor Dankwart Horsch.
Este patrimonio será empleado en el futuro para inversiones en distintos proyectos a definir de la ASCIM.
CODIPSA es una Compañía de Desarrollo y de Industrialización de Productos Primarios – S.A., que se dedica a la industria del almidón y derivados de la mandioca en el Paraguay.
La Directiva de la ASCIM y de la FTC agradece esta consideración por parte del señor Horsch hacia el programa de la ASCIM y se compromete a invertir el dinero responsablemente en beneficio de proyectos dentro del programa ASCIM con las comunidades indígenas del chaco central.

Die Kooperationsarbeit der ASCIM gründet sich auf einem Kooperationsabkommen zwischen den indigenen Siedlungen und der ASCIM. Dieses Abkommen wird jährlich in den Monaten Mai und Juni erneuert. Auch werden im Monat Juni die Kostenvoranschläge der Siedlungen erarbeitet. Um zu wissen, wie die Siedlungen diese zwei wichtigen Instrumente der Zusammenarbeit sehen, wurden zwei Siedlungsleiter zu dem Thema befragt. Im folgenden Artikel werden zwei Interviews wiedergegeben, die mit den Siedlungsleitern von Casuarina und Campo Largo geführt wurden:

  • Graciano Ramírez (GR) ist der Leiter von der indigenen Siedlung Casuarina und gehört der Volksgruppe Nivacle an.
  • Martín Cabañas (MC) ist der Leiter der Siedlung Campo Largo und gehört der Volksgruppe Enlhet an.

1.Was bedeutet das Kooperationsabkommen mit der ASCIM für die Siedlung?

GR: Das Kooperationsabkommen ist für uns ein gemeinsames Arbeitsabkommen mit der ASCIM, in dem vorherbestimmte Ziele und identifizierte Interessen der Siedlung festgelegt sind. Eines der Ziele ist, dass dieses Abkommen als ein Arbeitsrahmen fungiert, der im gegenseitigen Respekt und Einverständnis unterschrieben wird und die Ethnoentwicklung der Siedlung im Auge hat. Auch wird in dem Abkommen festgelegt, wie die Siedlung begleitet werden möchte und wie die ASCIM die Siedlung begleiten möchte. Ich denke, die Bedeutung, dass solch ein Abkommen existiert, ist, dass es die Zusammenarbeit vereinfacht, in der jeder Partner technisch und finanziell das zur Verfügung stellt, was seinem Aufgabenbereich entspricht. Und ich denke, das Abkommen hat die Funktion, die Richtlinien zu erstellen, nach denen die Kooperation sich richten soll. Die Bereiche, die das Abkommen enthält, sind Erziehung, Gesundheit und Ackerbau und Viehzucht.

MC: Anfänglich, als wir als Mitglieder des Verwaltungsrats und ich als Leiter neu waren, kannten wir nicht, was ein Kooperationsabkommen ist und bedeutet. Aber mit der Zeit haben wir das Abkommen studiert und haben jetzt eine Idee, was das Kooperationsabkommen ist. Die Organisation (ASCIM) geht Hand in Hand mit dem Abkommen. Jährlich wird das Abkommen erklärt und jedes Mal wird es von der ASCIM und dem Verwaltungsrat der Siedlung gemeinsam neu bearbeitet. Wenn wir dann alle wissen, wie das Abkommen ist, wissen wir auch, wie wir zusammenarbeiten können. Dieses ist zum Nutzen der Siedlung. Im Abkommen sind verschiedene Klauseln, in denen die Aufgaben des Verwaltungsrates und der Siedlung beschrieben sind. So betrifft es zum Beispiel uns, dass wir in erster Linie als Verwaltungsrat zusammenarbeiten sollen und in zweiter Linie ist auch die Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsberater der Siedlung wichtig. Dann werden auch noch weitere Klauseln aufgeführt, die sich auf die Bereiche Erziehung, Gesundheit und Arbeit beziehen. Wir arbeiten mit der Beratung und der ASCIM als Institution zusammen. Wir wissen, dass die Ideen, die Arbeit, die Klauseln und das Abkommen für uns als Siedlung ein Vorteil sind.

2.Was kann man unter einem gemeinschaftlichen Kostenvoranschlag verstehen?

GR: Die Siedlungen, die in diesem System mit der ASCIM zusammenarbeiten, haben einen gut definierten Kostenvoranschlag. In diesem Kostenvoranschlag werden die gemeinschaftliche Viehstation, der Maschinenpark, der Konsumladen und das Siedlungsbüro in Betracht gezogen. Alles, was Investition ist im Rahmen des Kostenvoranschlags, geht direkt für die Verwirklichung der Ziele der Siedlung. Auch werden die Bereiche der Gesundheit und Erziehung in der Erarbeitung des Budgets miteinbezogen. Die Items, die dann in diesen sozialen Bereichen in den Kostenvoranschlag kommen, sind Aktivitäten, Arbeiten, usw., die eine direkte Auswirkung auf die Familien der Gemeinschaft haben. Unter diesen Aktivitäten kann man, unter anderen, Familienplanung und Lebensmittelsicherheit nennen. Um die Lebensmittelsicherheit zu ermöglichen, wird im Kostenvoranschlag eingeplant, dass jedes Mitglied der Gemeinschaft ein Recht auf mindestens zwei Stunden Traktorarbeit hat, um ihr Feld bearbeiten zu lassen und sie dann auf diese Art und Weise auch das anpflanzen können, was sie für den eigenen Konsum der Familie benötigen. In diesem Sinne versuchen wir zu analysieren und zu definieren, welches Sachen und Aktivitäten sind, die zum Wohl der Gemeinschaft dienen und im Kostenvoranschlag mitaufgenommen werden sollten.

MC: Der gemeinschaftliche Kostenvoranschlag dient dazu, die Ausgaben und Einnahmen der Siedlung einzuteilen. Die Mitglieder haben sich schon daran gewöhnt und wissen, wann das Geld eingeteilt wird und wozu es gebraucht werden wird. Wir versuchen, durch das Budget Arbeitsplätze in der Siedlung zu bezahlen, so dass die Mitglieder nicht aus der Siedlung raus müssen, um zu arbeiten.
Der Kostenvoranschlag ist wertvoll für die Siedlung. Wenn wir ohne Kostenvoranschlag und ohne Kooperationsabkommen wären, würde es nicht funktionieren. Was würden dann die Mitglieder der Siedlung machen? Sie würden auswärts betteln müssen und keine Arbeit haben. Aber mit dem Kostenvoranschlag können wir arbeiten, die Einnahmen und Ausgaben definieren und die Mitglieder sind sehr froh darüber.

Am 18. Juli 2021 wurde im Gottesdienst der MBG-Filadelfia Gemeinde die Arbeit der ASCIM vorgestellt.
Adolf Harder, Leiter der Interkulturell-Sozial-Geistlichen Abteilung der ASCIM brachte eine Besinnung zu dem Thema: „Das Evangelium fördert Wohlergehen“.
Willy Franz, Exekutivdirektor der ASCIM, präsentierte die Arbeit der ASCIM, mit kurzen Beiträgen der Kommunikationssekretärin der ASCIM, Elisabet Penner, und der Exekutivsekretärin der Organisation, Gabriele Wall.
22 deutsch-mennonitische Kirchengemeinden aus Fernheim, Menno und Neuland sind Teil und unterstützen die Arbeit der ASCIM, sowohl finanziell als auch mit Arbeitskräften aus den jeweiligen Gemeinden. Aus diesem Grund, laden sie die ASCIM ein, Informationen und Berichte aus der Arbeit in den Gottesdiensten vorzustellen, damit die Gemeindeglieder über die Geschehen in der ASCIM informiert sind.
In diesem Jahr wurde die Arbeit der ASCIM im Monat Juni in der Mennoniten Gemeinde Lichtenau aus Menno vorgestellt und, im Monat Juli, in der Mennoniten Brüder Gemeinde Filadelfia aus Fernheim.

Im folgenden Link können Sie das Programm vom 18. Juli 2021 auf dem YouTube Kanal der MBG-Filadelfia anschauen:

El grupo de cajas AMH – ASCIM abrió una caja de contratos para personas provenientes de comunidades indígenas que no pertenecen a una caja de AMH (Ayuda Mutual Hospitalaria).
Desde hace algunos años se tuvo presente la necesidad de asegurar a las personas provenientes de diferentes comunidades indígenas, que no pertenecen a una caja de AMH.
Teniendo en cuenta esta situación, el grupo de cajas de AMH – ASCIM acordó crear una Caja Mutual Hospitalaria (AMH) a nombre de la personería jurídica de la Fundación Indígena para el Desarrollo Agropecuario (FIDA). De esta manera, la FIDA es la institución legal que figura como representante laboral para esta caja de contratos, denominada “Caja de AMH Nro.29”.
Esta caja fue creada para estudiantes de las instituciones educativas de la ASCIM (Centro de Capacitación Agrícola La Huerta y Centro Educativo Indígena Yalve Sanga) y del Instituto Bíblico Indígena, localizado en Yalve Sanga. Así también, para personas indígenas independientes o empleados que no pertenecen a una comunidad que cuenta con una caja de AMH propia.
Los aportes a esta caja son montos fijos, los cuales son:

  • ₲ 50.000 mensuales para estudiantes sin familiares dependientes
  • ₲ 100.000 mensuales para estudiantes con familiares dependientes
  • ₲ 200.000 mensuales para personas indígenas independientes o empleados

La validez de los aportes es de treinta días y, en el caso de los estudiantes, el seguro tiene vigencia solamente para el periodo del estudio.
Las inscripciones para esta caja deben ser realizadas en la oficina de la AMH – ASCIM, ubicada en la Administración central de la ASCIM en Yalve Sanga.

Obs.: en la sección "Biblioteca" - "Entrevistas" de esta página, puede encontrar más informaciones brindadas por el Representante Patronal del grupo de cajas AMH - ASCIM referente al funcionamiento de la caja de contratos.

Am 24ten Februar 2021 wurde in Yalve Sanga die Generalversammlung der UTA/AMH (Unidad Técnica Administrativa de la Ayuda Mutual Hospitalaria) durchgeführt. Präsent waren 27 Vertreter der Arbeitgeber und 21 Vertreter der Arbeitnehmer, so wie auch Vertreter der ASCIM, der Vorstehende des Revisionsrats, der Generaldirektor der UTA/AMH und andere interessierte an dem System der Mutualen Gesundheitshilfe.
In der Besinnung sprach Siegfried Dürksen über die Jahreslosung 2021: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist. (Lukas 6,36)“ Er unterstrich, dass auch die AMH in diesem Sinne eine gegenseitige Hilfe leiste: gesunde Personen helfen mit ihren Beiträgen den benötigten Personen.
Ruben Hiebert, Generaldirektor der UTA/AMH erzählte in seinem Jahresbericht, dass im Jahr 2020 mit der strategischen Planung der UTA/AMH gearbeitet wurde. Auch erklärte er, dass die Erarbeitung und Einsetzung der neuen Software zur Bearbeitung der Zertifikate (constancias) für die Einschreibung von Arbeitnehmern viel Zeit und Geld erfordert habe. Er teilte mit, dass die AMH-Kassen im Allgemeinen ihre finanzielle Situation verbessert hätten, aber dass es auch weiterhin eine Herausforderung bliebe, die Deckung der Dienstleistungen zu erweitern und zu erhalten.
Der Leiter des Revisionsrats, Michael Paul Harder hob in seinem Bericht die Herausforderung hervor, die Kriterien zum richtigen und geordneten Funktionieren der verschiedenen AMH-Kassen zu vereinheitlichen.
Zu dem Arbeitsplan 2021 sagte Ruben Hiebert, dass sie mit der strategischen Planung abschließen möchten und auch eine Verwaltungsanleitung (Manual) erarbeiten wollen. Diese Anleitung solle für alle AMH-Kassen gültig sein und zugleich auch die spezifischen Punkte der verschiedenen Kassengruppen berücksichtigen.
Anschließend präsentierte Adolf Sawatzky, im Auftrag des übergeordneten Rats (Consejo Superior) der Unidad Técnica Administrativa der AMH, eine Zusammenfassung der strategischen Planung der Institution.
Die strategische Planung wurde von Ruben Hiebert (Direktor), Alfredo Lorenzo (Vertreter der Arbeitnehmer) und Abram Bergen (Vertreter der Arbeitgeber) erarbeitet. Moderiert wurde die Erarbeitung von Adolf Sawatzky.
Die Vision der AMH, laut der strategischen Planung, heißt: „Eine nachhaltige mutuale Krankenversicherung für die Indigenen des paraguayischen Chaco.“
Die Mission der Institution ist, unter anderem, den Zugang zu Gesundheitsdiensten zu ermöglichen, die gemeinschaftlichen Kassen zu organisieren und zu verwalten, die Nachhaltigkeit der AMH zu fördern, die Zahlungsprozesse für die Versicherung zu definieren, eine Verwaltungsanleitung zu erarbeiten, usw.
In der strategischen Planung wurden sechs Ziele definiert, die jeweils mit ihren Unterzielen und spezifischen Aktivitäten ausgeführt wurden. Im Folgenden werden die Ziele genannt:

  1. Die AMH hat autonome Kassen mit einem Verwaltungsreglement.
  2. Die AMH hat eine breite Akzeptanz und Identifikation von Seiten der verschiedenen indigenen Gemeinschaften, Arbeitgebern und der nationalen Regierung.
  3. Die AMH vermittelt und finanziert einen qualitativ hochwertigen Gesundheitsdienst.
  4. Die AMH wächst sechs Kassen in zehn Jahren.
  5. Alle Bewegungen (Einnahmen und Beiträge) der verschiedenen Kassen werden von dem Beitragsformular für die AMH-Kasse bestätigt.
  6. Es besteht ein Rentensystem für die Versicherten der AMH.

Der Vorschlag für die strategische Planung wurde mit 43 Stimmen (24 Arbeitgeber und 19 Arbeitnehmer) angenommen. Auf diese Weise kann der Generaldirektor in Zusammenarbeit mit dem übergeordneten Rat der UTA/AMH mit der definitiven Erarbeitung des strategischen Plans fortfahren. Dieser soll dann auf der nächsten Vollversammlung präsentiert werden.
Anschließend wurde die Generalversammlung mit einem gemeinsamen Mittagessen abgeschlossen.

Die Nationale Verfassung der Paraguayischen Republik erklärt in ihren Artikeln 62 und 63, dass den indigenen Völkern das Recht zuerkannt wird, ihre ethnische Identität in ihrem jeweiligen Lebensraum zu erhalten und zu entwickeln. Die Gesetze N°904/81 (Statut der indigenen Siedlungen) und N°234/93 (Internationales Abkommen N°169 über indigene Völker in unabhängigen Ländern) unterstreichen dieses, indem sie festhalten, dass den indigenen Völkern die soziale und kulturelle Erhaltung und die Verteidigung ihres Erbes und ihrer Traditionen zugesprochen werden. Um dieses zu ermöglichen, wird unter anderem der Tag des amerikanischen Indigenen gefeiert, der laut dem nationalen Sekretariat für Sprachpolitik zum Ziel hat, die Indigenen Kulturen des ganzen amerikanischen Kontinents zu schützen und zu erhalten.
Der Tag des Indigenen wird jährlich am 19ten April gefeiert. Um die Umsetzung dieser gesetzlich festgehaltenen Ziele aus dem Blickpunkt der indigenen Völker zu betrachten, wurden verschiedene indigene Volksgruppen befragt, wie sie den Tag des Indigenen heutzutage feiern.
Im Folgenden erklären einige Personen der Volksgruppen Ayoreo, Sanapaná, Enlhet und Nivacle, welche Bedeutung sie diesem Tag zuschreiben und was sie an dem Tag des Indigenen machen.
Aquiraoi Picanerai ist der Leiter der Siedlung Campo Loro und gehört der Volksgruppe Ayoreo an. Er erzählt, dass der Tag des Indigenen etwas Neues für die Ayoreos ist. Etwas Neues, da für ihre Vorfahren jeder Tag wie der Andere gewesen sei und sie keinen Unterschied gemacht hätten. Als die Ayoreo dann in Kontakt mit den „Weißen“ kamen, lernten sie auch die verschiedenen Tage und kennen und nahmen diese Zeiteinteilung sowie auch die Feiertage an. Laut Picanerai bereiten die Senioren der Siedlung traditionelle Spiele vor, die am Tag des Indigenen mit den jüngeren Generationen gespielt werden. Sie möchten mit diesen Aktivitäten den Jugendlichen und Kindern die Gebräuche und Traditionen ihrer Kultur vermitteln und mitgeben.
Mateo Sobode hält fest, dass irgendwann die traditionellen Spiele nicht mehr gebräuchlich sein würden, da sie heutzutage nicht mehr gespielt werden. Er meint, dass die Kultur und die Gebräuche derselben nicht mehr so seien wie früher und dass man auch nicht mehr dahin zurückgehen könne. Der Tag des Indigenen würde zwar gefeiert werden, aber nicht mehr mit den traditionellen Spielen und Essen, wie man es früher gemacht habe. Er habe das Empfinden, dass die Jugendlichen heutzutage nichts mehr davon wissen möchten, weshalb es dann auch verloren gehen wird.
In Vertretung der Volksgruppe Sanapaná wurden Venancio González und Praiziño Chaves von der Siedlung La Esperanza befragt.
Venancio González erklärt, dass sie früher den Tag des Indigenen nicht gefeiert haben. Er weist darauf hin, dass sie ihre Feste früher im Dezember gefeiert hätten. Sie feierten nicht den Tag des Indigenen, sondern sie feierten den Jahresabschluss und den Jahresanfang. Dieses Fest wurde nur von den Sanapaná gefeiert. Sie lebten natürlich und kannten nicht das, was man heutzutage zu machen pflegt. Heutzutage feiert man aber den Tag des Indigenen, was ihm fremd vorkommt. Die Jugendlichen heutzutage wachsen auf, lernen und verlieren die Traditionen. Sie geben der indigenen Kultur keine Bedeutung, sie interessieren sich mehr für Sport, das System hat sich geändert.
Früher wurde das Fest nur von der älteren Generation gefeiert, mit Tänzen und traditionellem Essen. Der Tag des Indigenen heute wird mit einer Besinnung, christlichen Liedern, Gedichten und Geschichten von früher gestaltet. Es wird Fleisch an die Familien verteilt, welches jede Familie für sich vorbereitet. Später wird Fußball gespielt. Es wird nur die neue Generation berücksichtigt und die neue Kultur ausgeübt, da sie nützlicher ist.
Praiziño Chaves, auch von La Esperanza, erklärt, dass die Mehrheit der Volksgruppe Sanapaná den Tag mit einem Programm über die Traditionen und mit Essen verbringt. Das Programm wird von dem Siedlungsleiter organisiert, welches jedes Jahr aus einer Besinnung und Geschichten der älteren Leute besteht. Die Jugendlichen messen dem Programm meistens keine Bedeutung zu, da sie sich nicht mehr an ihre Vorfahren erinnern. Sie haben eine neue Denkart, sie sind fortgeschritten und haben Ressourcen, die sie genießen können. Zu der Frage, was die Jugendlichen machen werden, wenn keiner von der älteren Generation, die die Geschichte erlebt hat, da ist, antwortet er, dass sie dann nicht so sehr das in Erinnerung rufen werden, was früher einmal war, sondern was die Alten gemacht haben. Dass sie die ältere Generation ehren werden für die Arbeit, die sie geleistet haben und für die Gelegenheit, die sie ihnen gegeben haben, auf diesem Land zu wohnen.
Alicio Dersen aus der Siedlung Enlhet Yalve Sanga erzählt, dass sie den Tag des Indigenen sehr feiern. Sie geben ihm viel Bedeutung, da es ihr Tag ist. Normalerweise wird er in der Kirche gefeiert und von der Siedlung mit Geschenken für die Spiele unterstützt.
Seit er sich erinnern kann, wurde der 19te April immer gefeiert. Den Kindern und Jugendlichen sei gesagt worden, dass es ein wichtiger Tag sei und das sei so geblieben. Es gäbe kein anderes Datum, sie könnten es nicht vorverlegen und das Fest auch nicht später feiern. Man feiere einfach an diesem Datum, auch wenn es Mitte Woche sei, es werde gefeiert.
Alle würden an diesem Fest teilnehmen: Senioren, Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Bei diesem Event hörten sie Geschichten, die von den Älteren vorbereitet würden, in denen es darum gehe, wie es früher war verglichen mit heute. Er glaube, dass dieses wichtig sei, auch wenn sie den Inhalt nicht mehr anwenden könnten. Normalerweise feierten sie alle zusammen. Jedoch hätten sie im vorigen Jahr pro Dorf gefeiert und nicht als ganze Siedlung, da es der sanitären Maßnahmen halber nicht anders möglich gewesen sei.
Von der Volksgruppe Nivacle erzählen Maria Ramirez und Claudiño Juárez von der Siedlung Nivaclé Unida.
Maria sagt, dass der Tag des Indigenen für sie ein Feiertag und ein Tag zum Feiern ist. Es ist ein Tag zum Feiern, da man aus dem rausgekommen ist, was früher war und dies wird mittels eines Gottesdienstes gefeiert. Heute wird schon nicht mehr wie früher gefeiert, als man noch keine Religion kannte. Sie sagt, dass sie sich wünschte, dass das Fest mehr ein Kulturfest wäre und nicht solch einen starken religiösen Einfluss hätte, dass man durch dieses Fest die Kultur besser kennenlernen könnte. Heutzutage ist es schon nicht mehr interessant, da es immer dieselben Leute und dieselben Geschichten sind. Deshalb gehen die Jugendlichen nicht mehr zu den Festen und interessieren sich auch nicht dafür.
Claudiño Juárez erklärt, dass sie am 19ten April sich die Menschen in Erinnerung rufen, die vorher hier gelebt haben. Man feiert, da man sich an die Vorfahren erinnert, die vom Fluss kamen. Sie waren arm und hatten keine Kleidung und kein Essen. Man feiert mit Spielen und Essen. Die Jugendlichen nehmen an den Spielen und an dem Essen teil. Es ist wichtig den Tag des Indigenen zu feiern, damit die Kinder dieses auch in Zukunft feiern können. Einige übernehmen die Verantwortung, alles aufzuschreiben, was die älteren Menschen sagen, damit man dieses nicht vergisst.
Das Fest wird von den Frauen und den Leitern des Dorfes organisiert, es wird pro Dorf gefeiert und nicht als ganze Siedlung. Das Event wird im Rahmen der Kirche organisiert und der Tag des Indigenen wird immer in der Kirche gefeiert.

La Asociación de Servicios de Cooperación Indígena – Mennonita, ASCIM, saluda a los pueblos indígenas del Chaco Central Paraguayo para el Día del Indígena Americano.
Se celebra este día con el objetivo de salvaguardar las tradiciones culturales de las naciones y de los pueblos indígenas.
Recordamos los desafíos que tuvieron que enfrentar los pueblos indígenas a lo largo de la historia, causados por las inmigraciones, las guerras, las pestes y la adaptación a la sociedad moderna. Reconocemos el esfuerzo de los pueblos indígenas en la preservación de sus idiomas, su cultura, sus tradiciones y costumbres, como también su desempeño continuo para con el desarrollo comunitario.
Animamos a las comunidades indígenas a no olvidar el pasado, sino a buscar formas de integrar las costumbres en su nuevo proyecto de vida.
Con un abrazo fraternal hacemos llegar las más sinceras felicitaciones a todos los pueblos indígenas del Chaco Central Paraguayo y, en especial, a todas las comunidades indígenas cooperantes con la ASCIM.
Es nuestro deseo que reciban la guía y la rica bendición de Dios, y que puedan celebrar este día compartiendo con sus familias y con toda la comunidad.

Obs.: En la sección "Entrevistas" encontrará un aporte auditivo con el tema: "Relato de pueblos indígenas del Chaco paraguayo", para el Día del Indígena Americano.

La asamblea ordinaria de la Unidad Técnica Administrativa de la Ayuda Mutual Hospitalaria se llevó a cabo el 24 de febrero de 2021 en el auditorio de Yalve Sanga. Se presentaron para la ocasión 27 representantes patronales, 21 representantes laborales, el titular de la Junta de Vigilancia, como también el comité ejecutivo de la ASCIM.
Ruben Hiebert, director general de la UTA/AMH dio la bienvenida a la asamblea y le dio paso a Siegfried Dürksen para una reflexión.
El Sr. Dürksen habló sobre el versículo lema del 2021 que se encuentra en Lucas 6:36 (NTV): “Deben ser compasivos, así como su Padre es compasivo.” Explicó que la palabra “compasivo” puede ser interpretada como “sensible”; estar sensible ante los males de otra persona. Cierra la reflexión con una oración.
Posteriormente se procedió a la organización de la asamblea y el director general de la UTA/AMH, Ruben Hiebert presentó su informe anual.
Luego el Lic. Wilson Fariña presentó el balance 2020 y la ejecución presupuestaria, los cuales fueron aprobados por la mayoría de la asamblea. Después de la presentación del presupuesto UTA/AMH 2021 y del plan de trabajo del director y del consejo superior de la UTA/AMH 2021, se eligió a los miembros de la junta de vigilancia.
Seguidamente, se prosiguió presentar la “Planificación estratégica de la UTA/AMH – Periodo 2021 hasta 2031.”
El moderador de la planificación fue el señor Adolf Sawatzky, a cargo del cual estuvo también la exposición del resumen de los planes elaborados para los siguientes años de trabajo en la AMH.
Los objetivos presentados fueron:

  1. La AMH tiene cajas autónomas con una guía (reglamento) de administración.
  2. La AMH tiene amplia aceptación e identificación de parte de las diferentes comunidades indígenas, empleadores y del gobierno nacional.
  3. La AMH intermedia y financia un servicio de salud de calidad.
  4. La AMH crece 6 cajas en 10 años.
  5. Todos los movimientos de las diferentes cajas son avalados por planillas.
  6. Existe un sistema jubilatorio para los asegurados de la AMH.

Posteriormente se procedió a la votación, mediante la cual fue aprobada la propuesta de la planificación estratégica con cuarenta y tres votos a favor. Mediante esta aprobación, la asamblea autorizó al director general a impulsar consecuentemente este proceso y a preparar las propuestas definitivas con el fin de aprobarlas en una asamblea próxima.
La asamblea culminó con un almuerzo para los presentes a las 12:45hs.

A las 12:40hs del día miércoles, 10 de marzo de 2021, se reunieron en el auditorio de la ASCIM en Yalve Sanga los socios de la Fundación Tres Colonias.
La bienvenida a la asamblea de la FTC fue dada por el presidente de la misma, el Sr. Wilfried Dück. Expresó que la FTC puede apoyar a más proyectos pero que por el momento la ASCIM es la única organización que es apoyada financieramente por la fundación. Refirió que la cooperación entre las cooperativas e iglesias, si todos estiran a un mismo carro en una misma dirección, funciona muy bien. Dirigió la organización de la asamblea y cedió la palabra a Wilmer Wiebe para una reflexión.
Wilmer Wiebe, gerente del Dpto. de Educación de la ASCIM, compartió con los presentes una reflexión sobre el versículo de 1. Corintios 16:14: “Y hagan todo con amor.”
Luego el director ejecutivo de la ASCIM, Willy Franz presentó el informe sobre el trabajo de la organización en el año 2020. Harold Froese, contador de la ASCIM explicó el informe financiero del 2020 y Arnold Enns expuso los dictámenes de la Comisión Revisora y de la Auditoría Externa. Estos fueron aprobados por la gran mayoría de los presentes. Luego el director ejecutivo presentó el presupuesto para el 2021, el cual también fue aprobado.
Seguidamente, Willy Franz, director ejecutivo de la ASCIM introdujo el tema de debate que fue parte del orden del día de la asamblea. El tema de discusión fue: “Incluir a nuevas comunidades en el programa de cooperación a ser financiados por la Fundación Tres Colonias.” Los presentes compartieron sus opiniones e ideas acerca del tema, llegándose al acuerdo de seguir el debate en la asamblea semestral del 2021.
La asamblea de la FTC culminó a las 15:20hs.

Donnerstag, 11 März 2021 07:44

Asamblea ordinaria de la ASCIM en Yalve Sanga

El 10 de marzo de 2021 se realizó a las 09:00hs de la mañana la asamblea ordinaria de la Asociación de Servicios de Cooperación Indígena Mennonita (ASCIM). En el auditorio de la ASCIM en Yalve Sanga se reunieron cincuenta y un representantes de los 63 socios de la organización, a fin de conocer sobre las actividades realizadas en el año 2020.
Se dio inicio a la asamblea con las palabras de bienvenida de parte del presidente del Consejo de Administración de la ASCIM, Norman Toews. Luego el Pastor Ricardo Friesen brindó una reflexión sobre el tema “Vida abundante”, según el pasaje de Lucas 10:10. Expresó que abundancia no se refiere solamente a una abundancia material, sino a una abundancia integral. Culminó el devocional con una oración.
Luego el vicepresidente del Consejo de Administración de la ASCIM, Erwin Wiens, procedió a la organización de la asamblea.
El presidente Norman Toews presentó el informe del Consejo de Administración, rescatando de forma resumida las actividades que se llevaron a cabo en el año 2020. Reconoció la labor de los colaboradores de la ASCIM, como también de las administraciones de las comunidades cooperantes con la ASCIM. Expresó palabras de agradecimiento hacia los patrocinadores, por su apoyo financiero al trabajo de la organización.
Seguidamente, el director ejecutivo de la ASCIM, Willy Franz, presentó el informe de la administración. Mencionó que el objetivo general de la ASCIM es “ayudar a otros para crecer” y que se pudo cumplir con este objetivo en el año 2020. Agradeció por la buena disposición de los consejos comunitarios para la cooperación y colaboración con la ASCIM. Refirió que el mayor capital de la cooperación es la confianza mutua, la cual se pudo vivir en el trabajo diario.
Luego el gerente del Dpto. Agropecuario, Elmer Zacharias, presentó el trabajo de esta área. Invitó a todo el personal del departamento - equipo técnico, asesores y segundos asesores – a que lo acompañen en el escenario, a fin de presentar sus trabajos respectivos a la asamblea.  Los asesores de Casuarina; Manfred Froese (asesor rural) y Ewald Regier (segundo asesor), presentaron sus respectivas funciones en la comunidad.
Posteriormente se presentó el informe del Dpto. de Educación, lo cual estuvo a cargo de Elroy Funk (gerente del mencionado departamento hasta diciembre de 2020) y Wilmer Wiebe (gerente del Dpto. de Educación desde enero 2021).
El gerente del Dpto. Intercultural-Social-Espiritual (DISE), junto con las coordinadoras de Educación Inicial y del Trabajo Social Femenil, informó sobre las actividades que se realizaron en el marco de este departamento.
Continuó la serie de informes el gerente del Dpto. de Salud, Adolf Penner, informando que hasta el momento están presentes en doce comunidades cooperantes con la ASCIM con la atención en salud. Mencionó que el equipo de salud se conforma de setenta personas.
Después de los informes del comité ejecutivo de la organización, el contador de la misma presentó el informe financiero del año 2020. El director ejecutivo presentó la ejecución del plan de inversiones 2020 y la comisión revisora de cuentas compartió su informe y dictamen con la concurrencia. La asamblea aprobó los informes presentados y se procedió a la explicación del presupuesto de gastos y el plan de inversiones 2021, los cuales también fueron aprobados con votos de mayoría.
La asamblea ordinaria culminó con un almuerzo conjunto a las 11:30 hs.

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