Zu Beginn des Monats Februar hat in den Schulen der Vereinigung der Dienste für indianisch-mennonitische Zusammenarbeit (ASCIM) das Schuljahr 2024 begonnen. Die Lehrer, die unter der pädagogischen Aufsicht der Supervisión 18-33 und unter der Aufsicht der Supervisión 18-37 ASCIM sind, trafen sich am 1.-2. Februar zur pädagogischen und administrativen Orientierung im Auditorium Yalve Sanga. Zu dieser Veranstaltung waren über 200 Lehrerinnen und Lehrer eingeladen, die an den 54 Bildungseinrichtungen unterrichten.
Diese erste Veranstaltung ist von großer Bedeutung für die Bildungsarbeit in den verschiedenen indigenen Siedlungen. Ihr Ziel ist es, die Lehrkräfte in Fragen der Schulorganisation zu begleiten, die Vision und Mission der Bildung auf christlichen Grundlagen zu orientieren und spezifische, didaktische Themen für die Umsetzung im Klassenzimmer zu entwickeln.
Das Hauptthema war dieses Mal: die Vorstellung des Projekts "Ñe’ery - Lese-, Schreib- und Sprachprogramm". Dieses Projekt wird auf nationaler Ebene vom Bildungsministerium MEC gefördert, um das Leseverständnis und die Kommunikationsfähigkeiten der Schüler zu verbessern. Die Vorträge und Workshops wurden von einem Team von Fachleuten auf den drei Bildungsebenen durchgeführt: Vorschulstufe, Grundschule und Sekundarstufe. Auf jeder Ebene wurden spezifische Vorträge und Übungen zur Entwicklung der genannten Fähigkeiten angeboten.
Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Vorstellung von Lehrbüchern in Kommunikation und Mathematik für die erste Klasse für die ethnische Minderheit der Guaraní Ñandeva in ihrer Muttersprache. Die meisten Guaraní Ñandeva Übersetzer waren anwesend, die an der Erstellung des Materials beteiligt waren. Diese Bücher sind das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts zwischen ASCIM, der Nachbarschaftshilfe Fernheim und dem Verlag ATLAS.
Dieses gemeinsame Treffen der Lehrer ist auch deswegen für sie von besonderer Bedeutung, weil sie sich nach der Sommerpause zum ersten Mal alle wiedersehen. Viele kommen aus den indigenen Siedlungen, andere sind aus Ostparaguay zurückgekehrt und freuen sich nun, mit neuer Kraft das neue Schuljahr zu beginnen.
Das Supervisionsteam wünscht allen Lehrerinnen und Lehrern sowie den Schulleitern eine klare Vision für ihre Arbeit, tägliche Kraft und Liebe von Gott für die Bildung von Kindern und Jugendlichen und Kreativität bei der Gestaltung von Lehr- und Lernprozesse.


