Dienstag, 22 Januar 2019 14:49

Erweiterungsbau des Sanatorium Yalve Sanga beendet

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Die Renovierung und Erweiterung des Sanatoriums Yalve Sanga ist nun eigentlich fertig gestellt. Nach der Suche nach Informationen von Architekten und anderen Krankenhäusern über Anforderungen und Bedingungen einer Registrierung, wurde die Architektin Patricia Guggiari unter Vertrag gestellt. Sie hat die Kontakte zum Gesundheitsministerium und hat dann bei Notwendigkeit Vorort vorgesprochen.

Das Ziel war, so wenig wie möglich zu verändern, so wenig wie möglich an Finanzen auszugeben, aber die Bauten den nationalen Gesundheitsnormen anzupassen. Anfänglich dachte man an Wände abreißen und Türen vergrößern oder verlegen, was sich anschließend aber als ein viel größeres Projekt darstellte.

Das Gebäude des Internierungssaales wurde an beiden Enden verlängert. An der Straßenseite ist ein Block für Erste Hilfe aufgeführt worden und auf dem anderen Ende wurde ein Operationssaal mit Geburtszimmer und Sterilisationsraum in einer separaten Abteilung gebaut, aber direkt verbunden mit dem Internierungssaal. Weiter wurden zwei Internierungsräume für Personen mit körperlichen Begrenzungen eingerichtet und alle Räume des Internierungssaales haben ein eigenes Bad erhalten sowie auch wurden öffentliche Toiletten für Begleitpersonen der Patienten und Besucher gebaut.

In dem Gebäude der ambulanten Betreuung, also wo die Sprechstunden, Analysen, Impfungen usw vorgenommen werden waren ebenfalls Veränderungen notwendig, die aber nicht so große Eingriffe erforderten wie der Internierungssaal. Das Labor war wohl am meisten betroffen, da auch hier getrennte Räume für Abnahme, Analyse und Verarbeitung der Daten notwendig sind. Ansonsten wurden hier die Räume praktisch nur entsprechend der vorgeschriebenen Normen als Gynäkologieraum, Sprechzimmer oder Impfabteilung eingerichtet. Außerdem wurden auch hier öffentliche Toiletten gebaut.

Die Apotheke verlegte ihre Aktivitäten in das Gebäude der Zahnklinik, wo dann auch Anpassungen gemacht wurden, um den Reglementen nachzukommen. Weiter war die Einrichtung einer Leichenhalle notwendig und die Erweiterung der Waschräume.

Die Kosten der Umbauten und der Erweiterungen inclusive der Registrierung der Einrichtungen im Gesundheitsministeriums wurden auf 2,5 Milliarden Guaranies veranschlagt. Im Moment haben wir auch 2,5 Milliarden Guaranies in das Projekt investiert.

Etwa 36% der Unkosten werden von ASCIM-eigenen Geldern finanziert. Dabei handelt es sich um Finanzen aus dem Fonds 2040, der speziell für die in der strategischen Planung vorgesehenen Bauten geschaffen wurde, und um den Erlös vom Verkauf des Grundstücks und Gebäudes der ASCIM in Filadelfia. Die restlichen 64% werden von Spenden gedeckt. Es beteiligten sich Gemeinden, Betriebe und Einzelpersonen. Manche beteiligten Unternehmer haben nur für einen Teil der Arbeit oder Material kassiert und den anderen Teil als Spende geleistet. Andere Personen haben mit freiwilligen Einsätzen geholfen. Auf diese Art wurden bisher rund 1,4 Milliarden Guaranies an Spenden zusammengetragen. Weitere Spenden sind versprochen, so dass es im Moment so aussieht, als wäre der Bau vollständig bezahlt. Ganz herzlich bedanken wir uns für jede Spende.

Die Registrierung des Sanatoriums Yalve Sanga selbst im Gesundheitsministerium wird jetzt eingeleitet. Die gewählte Kategorie für die Registrierung ist die eines Sanatoriums und nicht die eines Krankenhauses. Künftig wird also die Bezeichnung Sanatorio Yalve Sanga gebraucht werden.

Zum Thema gab Herr Albert Funk, der den Prozess anleitete, ein Interview:

FIDA          FRICC          UTA          AMH Grupo de Cajas Ascim          FTC          IMO          MCC

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9300 Fernheim
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