ASCIM wird heute 40 Jahre. Wie aus dem Jahresbericht der ASCIM aus dem Jahr 1979 hervorgeht, fand am 9. Mai 1978 die Gründungssitzung der Asociación de Servicios de Cooperación Indígena – Mennonita (ASCIM) statt. ASCIM ging aus der schon existierenden Indianersiedlungsbehörde hervor, die sich aus der Missionsorganisation "Licht den Indianern" ableitete. Zum ersten Mal in der Geschichte der Arbeit von den Mennoniten mit den Indigenen wurde somit eine Organisation gegründet, wo Indigene und deutsch-sprechende Mennoniten gleichberechtigt über Fragen, die beide Gruppen angehen, entscheiden. 1978 lebten laut diesem Jahresbericht rund 11 tausend Indigene in 5 Gemeinschaften und 20 kleineren Lagern im zentralen Chaco. Heute arbeitet die ASCIM mit 17 Gemeinschaften zusammen, in denen rund 15 tausend Indigene leben. Wie schon vor 40 Jahren, so ist auch heute noch das Ziel der ASCIM, mit den autonomen indigenen Gemeinschaften zu kooperieren, damit ihre Grundbedürfnisse gestillt werden können. Die Zusammenarbeit gründet sich auf christlicher Basis.
Publiziert in
Verwaltung


