ASCIM hielt ihre ordentliche Mitgliederversammlung ab und präsentierte Investitionspläne für 2026
Die Asociación de Servicios de Cooperación Indígena – Menonita (ASCIM) führte am Mittwoch, den 18. März 2026, ihre ordentliche Mitgliederversammlung im Auditorium von Yalve Sanga durch. An der Versammlung nahmen 50 Mitglieder und 58 Gäste teil. Ziel des Treffens war es, über die im Jahr 2025 durchgeführten Aktivitäten zu informieren und die Pläne für das laufende Jahr vorzustellen.
Der Sekretär des Verwaltungsrats, Graciano Ramírez, leitete den Ablauf der Versammlung.
Anschließend eröffnete der Präsident der ASCIM, Dennis Stahl, die Sitzung mit einer Begrüßung der Anwesenden und übergab das Wort an Ricardo Friesen, der eine Andacht zum Thema Dankbarkeit hielt. Friesen betonte, dass sowohl im Alten als auch im Neuen Testament das Gebot zu Dankbarkeit gegenüber Gott zu finden ist. Wer ständig nörgelt, habe oft keine Beziehung der Dankbarkeit zu Gott, während Dankbarkeit Vertrauen und Glauben stärke.
Während der Versammlung wurden die Berichte der verschiedenen Abteilungen der ASCIM präsentiert. Außerdem stellte jeder Abteilungsleiter seine Mitarbeitenden vor. Dennis Stahl, Präsident des Verwaltungsrats, berichtete über die Aktivitäten des Gremiums, während Willy Franz, Exekutivdirektor, den Jahresbericht vorstellte, Erfolge aus 2025 hervorhob und auf einige Herausforderungen einging. Zudem erläuterte er die Bilanz und die Ergebnisübersicht für den gleichen Zeitraum.
Nach der Mehrheitlichen Genehmigung der Berichte stellte Willy Franz den Haushaltsplan für Einnahmen und Ausgaben 2026 vor, der anschließend von den Mitgliedern bestätigt wurde. Zusätzlich präsentierte Edgar Neufeld, Leiter des Bildungsbereichs, den Investitionsplan zur Erweiterung des ASCIM-Bildungszentrums für dieses Jahr.
Zum Abschluss der Versammlung erfolgte die Ratifizierung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Revisionskommission:
- Verwaltungsrat:
- Vertreter der deutschsprachigen Gemeinden: Manfred Grünwald
- Vertreter der Nivaclé-sprachigen Siedlungen: Graciano Ramírez
- Vertreter der Toba Maskoy-sprachigen Siedlungen: Gerardo Dueck
- Vertreter der Kooperativen: Dennis Stahl
- Vertreter der Missionsorganisationen: Roland Funk
- Revisionskommission:
- Willfried Bartel, Friedbert Loewen, Eddy Wiebe, Alfredo Lorenzo, Brigido Loewen
Die Versammlung endete mit einem gemeinsamen Mittagessen, das den Teilnehmenden Gelegenheit bot, sich untereinander auszutauschen und Kontakte innerhalb der Organisation zu pflegen.
Interessierte können [hier] den digitalen Jahresbericht herunterladen, um weitere Details einzusehen.
Weiterbildung für die Kursleiterin des Nähkurses
Am Dienstag, den 11. März, und Mittwoch, den 18. März, fand im ASCIM-Büro eine Weiterbildung für die Kursleiterin und ihre Helferinnen statt. Thema des Kurses war das Nähen eines Männerhemdes, angeleitet von Frau Linette Dyck aus Neuland. Mit viel Geduld und Liebe zum Detail führte sie die Teilnehmerinnen Schritt für Schritt durch den gesamten Nähprozess.
Besonders wichtig war das exakte Abzeichnen des Modells – denn genaues Zeichnen macht bereits fast die Hälfte der Näharbeit aus. Ziel des Kurses war es, dass wir als Team zusammenwachsen und uns gemeinsam weiterbilden um die Nähkurse in den Siedlungen noch besser durchführen können.
Es war eine schöne Erfahrung, gemeinsam mit den Helferinnen an dieser Weiterbildung teilzunehmen und neue Fähigkeiten zu erlernen. Bei der abschließenden Auswertung des Kurses wurde auch besprochen, wie man den Preis für das Nähen richtig berechnet – ein wichtiger Aspekt, um die eigene Arbeit angemessen zu bewerten.
Solche Weiterbildungen stärken nicht nur die Fähigkeiten, sondern auch das Vertrauen in die eigene Arbeit und fördern den Zusammenhalt im Team. Wir freuen uns darauf, das Gelernte in den kommenden Kursen in den Siedlungen anzuwenden.
33.000 Kilometer im Einsatz für Gesundheit und Hoffnung: ASCIM organisiert EXPO SALUD in Yalve Sanga
Die Asociación de Servicios de Cooperación Indígena – Mennonita (ASCIM), eine gemeinnützige Organisation, wird am kommenden Donnerstag, den 19. März, eine besondere Veranstaltung unter dem Namen „Expo Salud“ durchführen.
Ziel dieser Aktivität ist es, die Türen der Institution zu öffnen und den Einfluss ihrer Programme in den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung und Behandlung in den Gemeinden, in denen sie tätig ist, sichtbar zu machen.
In einem exklusiven Interview mit dem Programm MATINAL 610 gab Adolf Penner, Leiter des Gesundheitsbereichs der ASCIM, ausführliche Einblicke in das, was die Besucher bei dieser Ausgabe erwartet. Wie er erklärte, entstand die Initiative im vergangenen Jahr als Strategie der öffentlichen Rechenschaftslegung, um die Ergebnisse der Gesundheitsabteilung der ASCIM aufzuzeigen. In diesem Jahr richtet sich die Einladung an die gesamte Öffentlichkeit sowie an alle, die sich für das gemeinschaftliche Wohl in der Region interessieren.
Die Veranstaltung findet im Auditorium von Yalve Sanga Centro, genauer gesagt im ASCIM-Auditorium, von 08:30 bis 11:00 Uhr statt. Während des Vormittags wird die Organisation ihre erreichten Ergebnisse anhand von statistischen Daten präsentieren und die Arbeitsweise ihres multidisziplinären Teams erläutern. Dieses Team setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen, die eng zusammenarbeiten, darunter Fachkräfte aus Medizin, Pflege, OP-Bereich, Radiologie und Labor.
Ein besonders hervorgehobener Punkt von Penner war die kontinuierliche logistische Leistung, die für die Betreuung der Partnergemeinden erforderlich ist. Der Service des ASCIM-Sanatoriums umfasst auch den Transport von Patienten, die spezielle Betreuung, Untersuchungen oder Operationen benötigen. Dadurch sind die Fahrzeuge der Organisation rund um die Uhr auf den Straßen des Chaco im Einsatz.
Um das Ausmaß dieser Arbeit zu verdeutlichen, teilte der Leiter eine beeindruckende Zahl: Allein im vergangenen Februar legten die Fahrzeuge der Institution insgesamt 33.000 Kilometer zurück. Wie Penner anschaulich bemerkte, fehlten lediglich 7.000 Kilometer, um in nur einem Monat die Strecke einer Weltumrundung zu erreichen.
Das Arbeitsmodell der ASCIM basiert auf vier grundlegenden Säulen: der Gesundheitsförderung durch Aufklärungsvorträge unter der Leitung des Ethikkomitees, der Prävention von Krankheiten, der medizinischen Behandlung, wenn Prävention nicht ausreicht, sowie der anschließenden Rehabilitation der Patienten.
Abschließend betonte Adolf Penner die große Bedeutung der interinstitutionellen Zusammenarbeit. Die ASCIM arbeitet eng mit privaten Krankenhäusern der drei Trägerkolonien zusammen und pflegt zugleich eine enge Verbindung zum öffentlichen Gesundheitssystem. In diesem Zusammenhang hob er die Zusammenarbeit mit dem SEME (Servicio de Emergencias Médicas Extrahospitalarias) hervor, das eine zentrale Unterstützung beim Patiententransport sowie bei der Vermittlung von hochkomplexen medizinischen Leistungen bietet, die vor Ort nicht erbracht werden können.
Vorstellungsprogramm der ASCIM in der Ost-MG in Eigenheim
Auf Einladung der Ost-MG in Eigenheim informierte ein Team der ASCIM am 15. März die Gemeinde in der Kolonie Menno über die institutionelle Arbeit.
Zu Beginn brachte der Vizedirektor Mirko Hiebert eine Besinnung zum Thema Berufung. Anschließend stellte der Exekutivdirektor Willy Franz Arbeits- und Finanzdaten der ASCIM vor und gab in einem Video einen allgemeinen Überblick über die Aktivitäten der Organisation.
Danach erklärte die Leiterin für interkulturelle, soziale und geistliche Arbeit, Damaris Käthler, die Arbeit der Frauenarbeit sowie der Kleinkindschulen (Escuelitas). Die Frauenarbeit hat das Ziel, indigene Frauen sozial und wirtschaftlich zu stärken, damit sie sich aktiv in ihren Familien und Siedlungen einbringen können. Ein wichtiger Bestandteil sind Kurse wie CampaCapaz, in denen die Frauen praktische Fähigkeiten wie Putzen, Kochen und Nähen erlernen und zugleich geistliche Impulse erhalten. Zusätzlich werden Nähkurse direkt in den Siedlungen angeboten, wo die Teilnehmerinnen den Umgang mit der Nähmaschine üben und eigene Produkte herstellen.
Neben der Frauenarbeit gibt es 45 Escuelitas in 20 Siedlungen. Dort werden etwa 1000 Kinder von 50 Lehrerinnen betreut und in wichtigen Grundlagen für Schule und Alltag gefördert. Diese Arbeit wird von einem Team begleitet und immer wieder durch besondere Erfahrungen und unerwartete Spenden ermutigt.
Zum Abschluss berichtete Lena Doerksen von ihrem persönlichen Weg in der ASCIM. Als sie die Anfrage erhielt, in der Sanapaná-Siedlung Anaconda im Konsumladen zu arbeiten und ihr Mann als Wirtschaftsberater, war sie zunächst unsicher. Nach einiger Zeit fand sie jedoch ein „Ja“ für diese Aufgabe. Heute ist sie dankbar für alles, was sie lernen durfte. In ihrer Arbeit gab es auch Herausforderungen und Anschuldigungen, die sie dazu brachten, Vergebung zu üben und Geduld zu lernen. Sie ermutigte die Gemeindebesucher, Anfragen zur Mitarbeit in der ASCIM offen zu prüfen und nicht vorschnell abzulehnen.
Das Programm endete mit Dankesworten an die Gemeinde für ihre Unterstützung und ihre Verbundenheit mit der ASCIM.
Wirtschaftsberatertreffen in Paz del Chaco
Am Donnerstag, den 12. März, um 9:00 Uhr fand in der Enlhet-Siedlung Paz del Chaco das dritte Wirtschaftsberatertreffen statt. Ziel der monatlichen Treffen, die jeweils in verschiedenen Siedlungen stattfinden, ist sich gemeinsam austauschen und sich gegenseitig zu stärken
Zu Beginn begrüßte Hein Fröse die Wirtschaftsberater. Danach hieß der Leiter der Landwirtschaftsabteilung, Ivan Wiebe, die neu hinzugekommenen Berater aus der Ayoreo-Siedlung Campo Loro, Levi und Alice Schröder, willkommen.
Anschließend hielt Pastor Roland Funk, Feldsekretär der AMIM (Menno Indianer Mission), einen Vortrag. Zunächst stellte er die Arbeit der AMIM vor: wer sie sind, wo sie tätig sind und welche Missionare derzeit aktiv sind. Sieben Missionare arbeiten in verschiedenen indigenen Siedlungen, um das Wachstum des christlichen Glaubens in den evangelischen Gemeinden zu fördern.
- Die Missionare treffen sich einmal im Monat zum Austausch und zur gemeinsamen Planung. Außerdem führen sie dabei eine Buchbesprechung zum Buch „Cuando ayudar hace daño“ (Wenn Helfen schadet) durch.
- Zusätzlich treffen sie sich monatlich mit Gemeindemitarbeitern einer Ortsgemeinde in einem der Missionsfelder. Dieses Treffen nennen sie Koinonia (Gemeinschaft der Gläubigen).
- Des Weiteren stellte er das Projekt „Cantar a Cristo“ (Für Christus singen) vor. Dieses Projekt dient der Förderung und Schulung des christlichen Gesangs mit inhaltsreichen Liedern.
- Abschließend präsentierte er das Spendenprojekt „Radio-Bibel“ für indigene Mütter. Ziel des Projekts ist es, tausend Audio-Player (Radio-Bibeln) zu beschaffen und diese im Tausch gegen eine symbolische Gegenleistung wie 1 Liter Honig, 1 Kilogramm Bohnen oder einen Geldbetrag weiterzugeben. Dabei sind 600 Radio-Bibeln in der Enlhet-Sprache und 400 in Guaraní-Ñeé vorgesehen.
- Zusammen mit ACOMEM (Licht den Indianern) ist die AMIM Trägerin des „Instituto Bíblico Indígena“ in Yalve Sanga. Es ist ein gemeinsames Werk von 22 Gemeinden.
Zuletzt stellte Pastor Roland Funk eine Zusammenfassung des Buches „Cuando ayudar hace daño“ (Wenn Helfen schadet) vor.
Nach dem Vortrag gab Ivan Wiebe noch einige Informationen bekannt. Eine wichtge Bekanntgebung ist, dass im Enlhet-Konsumladen von Yalve Sanga ab Montag, den 16. März, Piter Falk als sogenannter „almacenero“ tätig sein wird.
Anschließend stellte Hein Fröse, Wirtschaftsberater von Paz del Chaco, die Siedlung vor. Danach berichtete auch seine Frau, die als „almacenera“ arbeitet, über ihre aktuellen Herausforderungen.
Im Anschluss bestand die Möglichkeit, den Konsumladen der Siedlung zu besichtigen oder die Siedlungs-Estancia zu besuchen. Das Treffen wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen abgeschlossen.
FRICC und ASCIM sprechen über Herausforderungen in indigenen Siedlungen
In der vorigen Woche hat in der Ascim ein Treffen mit dem Vorstand des Indigenen-Verbands des zentralen Chaco, Fricc, stattgefunden. Darüber berichtet die Vereinigung der Dienste für indianisch-mennonitische Zusammenarbeit, Ascim, auf ihrer Internetseite. Nach einer kurzen Andacht stellte der Vorsitzende, Hugo Rempel, den Arbeitsplan des Fricc vor. Außerdem sprach das Team über das Thema Ehescheidung und Trennung in der Gemeinschaftskasse für Gesundheitsbetreuung, AMH. Die Siedlungsvertreter berichteten, wie die verschiedenen Siedlungen mit diesem Thema umgehen und tauschten Erfahrungen darüber aus. Ein weiteres Thema des Treffens war der Prozess der Trauer. Die Leiter der verschiedenen Siedlungen begleiten oft Menschen, die trauern. Zum Beispiel nach dem Tod eines Angehörigen, bei Krankheit oder bei anderen Verlusten. Aus diesem Grund bekamen die Siedlungsvertreter Tipps und praktische Hilfen mit auf den Weg, wie sie Menschen im Trauerprozess besser begleiten können.
ASCIM impulsa el Plan OTO contra las adicciones
ASCIM impulsa el Plan OTO contra las adicciones
Con el objetivo de fortalecer la salud integral en las comunidades, representantes de la ASCIM y el departamento de Trabajo Social de la Asociación Fernheim se reunieron para coordinar el inicio de grupos de apoyo destinados a personas con adicciones.
El agente pastoral Iván Verón destacó los avances del Plan OTO ("El poder de Dios"), que ya cumplió su primera etapa de educación preventiva. Ahora, el proyecto busca:
- Formar grupos de apoyo para quienes desean salir de la dependencia.
- Brindar seguimiento constante para evitar recaídas.
Por su parte, el consejero Gabor Janz del Trabajo Social de la Asociación Fernheim subrayó que las adicciones suelen ser refugios para "heridas del pasado". El enfoque del programa no será solo asistencial, sino que buscará estabilizar emocionalmente al individuo, identificar la causa de su dolor y ofrecer un acompañamiento cercano y contextualizado a la realidad de la ASCIM.
Con esto se compromete la ASCIM a ayudar a las personas que están luchando contra las adicciones y también a aquellas que ya no están luchando.
El equipo de limpieza del Sanatorio ASCIM garantiza la bioseguridad del paciente
En una época, donde las redes sociales se llenan de fotografías de personas en gimnasios locales mostrando el crecimiento muscular, un grupo de seis mujeres en el Sanatorio ASCIM demuestra que ejercen su musculatura diariamente en los pasillos de la institución de salud. Este equipo sostiene la responsabilidad crítica mediante la prevención de infecciones intrahospitalarias a través de un riguroso protocolo de higiene.
El esfuerzo físico de estas colaboradoras es comparable a cualquier rutina deportiva, pero con un propósito vital. Diariamente, el equipo se encarga de:
- Áreas críticas: limpieza y desinfección profunda de 328 m² de zonas de alto riesgo, como el quirófano y la sala de parto, donde la asepsia es la diferencia entre la recuperación y el contagio.
- Áreas no críticas: mantenimiento constante de 2.140 m² de superficies, incluyendo pasillos y habitaciones.
- Capacitación especializada: contrario a la creencia popular, este trabajo requiere una formación técnica específica en limpieza hospitalaria para manejar correctamente los agentes desinfectantes y los protocolos de bioseguridad.
La labor de este equipo no solo se percibe en el aroma agradable que se siente al recorrer el sanatorio, sino que es un pilar fundamental de la bioseguridad de las personas. Un ambiente libre de patógenos reduce drásticamente las transmisiones internas, protegiendo tanto a los pacientes como a los colaboradores.
Aunque el calendario marca el 3 de septiembre como el Día Mundial de la Higiene, para estas seis mujeres, cada día es una oportunidad de salvar vidas a través de un trapeador y una técnica impecable. Su aporte silencioso es la base de un ambiente laboral positivo y, sobre todo, de un Sanatorio ASCIM seguro.
Reunión con el directorio de la FRICC
El jueves 5 de marzo se llevó a cabo una reunión con el directorio de la Federación Regional Indígena del Chaco Central (FRICC).
Durante el encuentro empezó con una devocional que estuvo a cargo de Walter Ortiz y se basó en el salmo 121. Además, el presidente Hugo Rempel, presentó el plan de trabajo de la FRICC. Asimismo, se dialogó sobre el tema de divorcio/separación dentro del sistema de la AMH, espacio en el cual se compartieron las diferentes formas en que las comunidades abordan este tema, así como las experiencias y prácticas existentes en cada contexto comunitario.
Despedida y bienvenida de asesores en Campo Loro
El viernes 27 de febrero de 2026 a la tarde se llevó a cabo la reunión de despedida de Hugo Wiens), quien ha desempeñado el rol de asesor rural en los últimos 3 años y a Oskar Vogt, quien fue el almacenero durante 6 meses. Al mismo tiempo, se dio la bienvenida al nuevo asesor, Levi Schroeder y su esposa, Alice de Schroeder, cual piensa desempañarse en el almacén comunitario. La reunión tuvo lugar en el centro de Campo Loro y contó con la presencia de todo el consejo comunitario, así como el director ejecutivo, Willy Franz y el gerente del Departamento Agropecuario, Ivan Wiebe de la ASCIM.
La ceremonia comenzó con las palabras de apertura de la presidenta del consejo, Evangelina, quien dio inicio al evento, y también pidió al pastor para comenzar con una oración para invitar la presencia de Dios en esta significativa transición de responsabilidades al nuevo asesor.
El señor Ivan Wiebe expresó palabras de agradecimiento a Hugo Wiens y Oskar Vogt por su dedicación y trabajo durante su tiempo en Campo Loro, al mismo tiempo dio una cálida bienvenida al matrimonio Schroeder.
Hugo Wiens compartió sus reflexiones sobre su experiencia en Campo Loro, destacando cómo al principio de su trabajo tenía que aprender mucho, pero con el tiempo cada vez menos le costó, y cómo en estos tres años había establecido buenas amistades con los residentes indígenas. Oskar Vogt también compartió sus experiencias positivas como responsable del almacén comunitario y que aprendió, que nunca podía faltar fiambre y yogur en el almacén. Subrayó que ama a la gente ayorea y agradeció la buena colaboración.
El consejo de Campo Loro expresó su gratitud por la cooperación con Hugo Wiens y Oskar Vogt, y aseguró que la comunidad continuará colaborando estrechamente con la ASCIM.
Seguidamente, varios miembros del consejo de Campo Loro dirigieron unas palabras a los presentes y manifestaron su apoyo a la nueva almacenera del almacén comunitario, comprometiéndose a acompañarla con paciencia en esta nueva etapa.
La reunión de despedida y bienvenida se desarrolló en un ambiente de optimismo y finalizó con un momento de confraternidad, en el que los participantes compartieron una merienda con sandía y torta.


