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Erneuerung des Abkommens zwischen der ASCIM und den indigenen Gemeinschaften

Die jährlichen Treffen zur Unterzeichnung des Kooperationsabkommens zwischen der ASCIM und den indigenen Siedlungen für den Zeitraum Juli 2026 bis Juni 2027 haben begonnen. Am Mittwoch, dem 6. Mai, trafen sich Vertreter der ASCIM mit dem Leiter und Mitgliedern des Siedlungsrates der Comunidad Nivaclé Unida (CNU), um das jährliche Kooperationsabkommen zu unterschreiben. In diesem Jahr erneuert die ASCIM zwischen Mai und Juni die Abkommen mit den kooperierenden Siedlungen; diesmal nehmen 18 Siedlungen daran teil.

Dieses Abkommen bildet die Grundlage der gemeinsamen Arbeit in Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Landwirtschaft sowie sozialer und geistlicher Entwicklung. Durch die Zusammenarbeit wird eine partnerschaftliche Beziehung angestrebt, bei der die Siedlungen nicht nur Unterstützung erhalten, sondern auch aktiv an der Planung und Durchführung der Programme beteiligt sind.

Viele der Dienstleistungen werden von Mitgliedern der Siedlungen selbst geleistet, wie zum Beispiel von Lehrern, Gesundheitshelfern, Estancieros und Mitarbeitern der sogenannten almacenes. Dies stärkt die Beteiligung und die Fähigkeit zur gemeinschaftlichen Selbstverwaltung.

Darüber hinaus arbeitet jede Siedlung mit einem Haushaltsplan, der eine transparentere Verwaltung und eine bessere Planung der finanziellen Mittel ermöglicht.

Während dieser Treffen wird auch die Bedeutung einer guten Kommunikation, der Erfüllung von Verantwortlichkeiten sowie die grundlegende Rolle der lokalen Führung hervorgehoben, um eine nachhaltige gemeinschaftliche Entwicklung zu fördern.