Lehrerausbildung

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Seit die ASCIM 1962 gegründet wurde, gehört auch die Förderung der indigenen Dorfschulen zu ihrem Aufgabenbereich. Überwältigt von der großen Nachfrage der indigenen Bevölkerung nach der Gründung von Schulen in ihren Siedlungen, sah man sich zunächst genötigt, Indigene mit Dorfschulbildung als Lehrer zu trainieren und einzustellen. Dazu dienten pädagogische Kurzkurse und weiterbildende Sommerkurse.

Erst in den neunziger Jahren konnte man anfangen junge Lehrer auszubilden, die auch die Mittlere Reife beendet hatten. Dieses wurde mit einem Weiterstudium auf Abiturebene gekoppelt, so dass heute rund 60 indigene Lehrer mit einem „bachillerato pedagógico“ in den Gemeinschaften tätig sind. Zur Zeit (2013) wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Lehrerbildung von Filadelfia daran gearbeitet, eine regelrechte Ausbildung auf tertiärer Ebene angefangen werden.

Bei diesem neuen Lehrerbildungsprogramm handelt es sich um ein kulturell adaptiertes Studium, wo zwar zu 100% nach dem nationalen Stoffplan gearbeitet wird, aber einige Bildungsinhalte eingefügt sind, die aus der ASCIM Erfahrung mit interkultureller Schulbildung hervorgegangen sind und die Ausbildung anreichern. Damit erhalten die ausgebildeten Lehrer die Möglichkeit, Kinder in den ersten zwei Bildungsstufen der Primarschule auf nationaler Ebene zu unterrichten.

Eine erste Gruppe von IFD-Studenten schloss ihre formelle Ausbildung als Primarschullehrer der ersten und zweiten Stufe im Jahr 2016. Eine zweite Gruppe begann die Ausbildung 2017.

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